SoVD Bayern
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Echte Aufbruchstimmung
27.11.2006
Kein Zufall, dass dieses höchste Organ zwischen den Landestagen dabei in der 12.000 Einwohner zählenden Industriestadt im unmittelbaren Nürnberger Nahbereich zusammenkam: der Sozialverband hat dort mit erheblich mehr als 200 Mitgliedern seinen größten Ortsverband im bevölkerungsreichsten Bezirk Frankens, der sich mit seinem Vorsitzenden Gerd Reinhardt auch immer wieder öffentlichkeitswirksam in Erscheinung setzt. Unter seiner Tagungsleitung erwiesen die Delegierten und Gäste zunächst allen Toten des Verbandes die letzte Ehre, ehe ein besonderer Gruß an den durch Krankheit verhinderten langjährigen Obmann der Revisoren Alfred Popp gesandt wurde.
Danach ließ Bezirksvorsitzender Udo Weller die vergangenen Jahre im Rechenschaftsbericht des Vorstandes Revue passieren, welche vor allem durch die intensive sozialrechtliche Betreuung der Mitgliedschaft geprägt gewesen waren. Diese Tätigkeit bilde auch zukünftig das Hauptfundament aller verbandlichen Arbeit und finde in guter Kooperation zwischen der Bezirksgeschäftsstelle Nürnberg, den in Ansbach und Röthenbach bestehenden Verbandsniederlassungen sowie den einzelnen Ortsverbänden statt.
Ein derartiges Herangehen sei und bleibe gerade in der Zukunft absolut unverzichtbar, hob hernach Landesvorsitzender Dr. Josef Haas hervor. Allerdings gestalte sich die Verwirklichung dieser Zielvorgabe angesichts der doch recht geringen OV- Zahl des SoVD- Bayern oftmals äußerst schwierig. Umsomehr müsse diese unsere Basis ausgebaut werden.
All dies gewährleiste letztlich allein die zukünftige Solididät des Sozialverbandes in Deutschlands größtem Flächenland.
Scharf attackierte Kamerad Dr. Josef Haas anschließend die Politik des ständigen Sozialabbaus, welch mit „ Hartz IV“ ihren traurigen Höhepunkt gefunden habe.
Während der Namensgeber dieser groß angelegten Verarmungskampagne gegenwärtig in Braunschweig vor Gericht stehe, würden Abertausende von Frauen und Männer dank ihm und der „ Agenta2010“ zu einer Art „ individuellem Offenbarungseid“ gezwungen.
Die könne einen nur mit offener Verachtung gegenüber der hierzulande immer mehr um sich greifenden Gesinnung des Neoliberalismus erfüllen.
Demgegenüber sorgte der nächste Tagungspunkt in Gestalt des Kassenberichtes von Bezirksschatzmeister Rolf Talmon-Gros wieder für allgemeine Zufriedenheit, offenbarten doch seine Ausführungen äußerst günstige bezirkliche Finanzverhältnisse.
Nachdem Revisor Benedikt Kraus eine absolut einwandfreie Kassenführung attestiert und deswegen die Entlastung der Gesamtvorstandschaft beantragt hatte, die natürlich gewährt wurde, kamen die Verbandsneuwahlen zu dem ihnen gebührendem Recht.
Einstimmig hierbei das Votum für Udo Weller aus Ansbach als Bezirksverbandsvorsitzender sowie Gerd Reinhardt und Christine Bachmeier als seine beiden Stellvertreter.
Mit der gleichen Einmündigkeit votierten die Delegierten im folgenden Wahlverlauf für Rolf Talmon-Gros als Schatzmeister bzw. Christine Bachmeier, die weiterhin für die protokollarische Sitzungserfassung sorgen wird.
Absolut einvernehmlich gestaltete sich auch die Bestimmung der Frauensprecherin Klara Grobe.
Darüber hinaus komplettierten Rudolf Ehras(Nürnberg), Renate Erdmann(Röthenbach/ Pegnitz), Hermann Hrdlicka(Georgensgmünd), Ingrid Meßthaler (Büchenbach), Richard Ruff (Nürnberg) und Else Hofmann (Ansbach) als Beisitzer die Bezirksvorstandschaft.
Ferner wurden Benedikt Kraus (Ermreuth), Heinz Meßthaler (Büchenbach) und Annemarie Weller ( Ansbach ) zu Revisoren gewählt.
Ihre Vertretung nehmen Roswitha Dierner, Anneliese Gillitzer und Helga Rupprecht (alle Röthenbach/Pegnitz) wahr.
Beim am 21. April. 2007 in Fürth stattfindenden Landesverbandstag wird der SoVD- Bezirk Mittelfranken durch die Delegierten Rudolf Ehras, Renate Erdmann, Klara Grobe, Hermann Hrdlicka, Ingrid Meßthaler, Gerd Reinhardt, Rolf Talmon-Gros und Inge Reisinger repräsentiert.
Bis dahin werde der Bezirksverband Mittelfranken, so dessen Vorsitzender Udo Weller in seinem Schlusswort, alles daransetzen, um durch eine intensive Mitgliederwerbung seine organisatorische Basis zu erweitern, verschaffe doch allein dies dem sozialverbandlichen Wirken für soziale Gerechtigkeit das ihm gebührende Gehör.
